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Qi Gong ist der Weg, der sich zeigt, wenn man ihn geht…

Aktualisiert: 14. Sept. 2022

Qi Gong bringt uns zu bewusstem Innehalten!

Ich muss stehen bleiben, bei mir bleiben um still zu werden. Wenn ich stille halte, werde ich zuerst mir selbst begegnen.

Meist hetzen wir. Aber wohin?


Es braucht das Innehalten, um stille zu werden. Ich muss stehen bleiben, bei mir bleiben um still zu werden. Wenn ich stille halte, werde ich zuerst mir selbst begegnen. Ich werde als erstes mit mir, mit meinem inneren konfrontiert.


Es kommen dann Gedanken, Gefühle, Empfindungen von ganz unten nach ganz oben.

Gedanken, Gefühle, Empfindungen die ich im Alltag auch immer mal wieder habe, aber nicht wahrnehmen möchte, wegschiebe – wegdrücke – davon laufe.


Dieses Aufkommen von Gedanken, Gefühlen und Empfindungen beim Qi Gong üben, gerade in den Ruhe-Übungen, kann eine der besten Möglichkeiten sein, endlich Ruhe und Weichheit in das Herz fließen zu lassen.


Nur wer seiner Unruhe standhält, kommt zu Stille.

„Still“ hat auch mit „stillen“ zu tun. Die Mutter stillt das Kind, bringt das vor Hunger schreiende Kind zur Ruhe.

So dürfen wir auch unsere Seele, die innerlich laut schreit, beruhigen.


Wenn wir nicht mehr im Außen herumlaufen, dann meldet sich der Hunger unseres Herzens und unserer Seele.


Wenn ich mit Qi Gong zur Ruhe komme, meldet sich mein innerer Hunger. Meine Seele und mein Herz zeigen mir, dass sie ausgehungert sind.


Es braucht dann Nahrung für unsere Seele und unser Herz. Wir dürfen uns mütterlich unserem Herzen und unserer Seele zuwenden,


Doch viele haben Angst, sich auf das lärmende Herz einzulassen. Sie lenken sich lieber ab, indem sie von Ort zu Ort hasten, von Situation zu Situation rennen, von einem Drama in das nächste Drama fallen.


Ihr Herz und ihre Seele schreit weiter. Lässt sich nicht ablenken.


Es braucht Zuwendung, Achtsamkeit und liebevolle Fürsorge.


Und immer wenn wir mit unseren Qi Gong Übungen, in die Ruhe eintreten, ist dies eine wunderbare und einmalige Chance die wir haben:


Dem Herzen und unserer Seele, die volle Aufmerksamkeit, unsere volle Zuwendung zu schenken und den Hunger unseres Herzens und unserer Seele zu stillen.


Niemand kann uns daran hindern, dass wir uns mit dem Üben ganz bewusst, unserem Herzen und unserer Seele zu wenden. Stille werden und hören was das Herz und die Seele benötigen.



Eine gute Möglichkeit, wenn bei den Übungen ein Gefühl der inneren Unruhe oder auch Herzklopfen aufkommt ist wie folgt vor zu gehen:


Nicht die Qi Gong Übung ist daran schuld, was sich jetzt gerade im Moment im inneren zeigt. Es wäre falsch zu behaupten bzw. zu bewerten, diese oder jene Übung ist daran schuld. Denn wenn wir das tun, dann sehen wir nicht hin.

Dann erkennen wir nicht, welchen Anteil wir selber haben, dass es uns so geht, wie es und dann gerade eben in diesem Moment geht.


Wäre es nicht besser, dieses Gefühl das aufkommt einfach anzunehmen?


Das Gefühl kommen zu lassen. In gutem Gewissen, man hat beide Füße am Boden, kann die Verwurzelung am Boden mit den Füßen spüren. Auf entspannte Schultern achten, die Augenlider weich schließen (damit sich alle Prozesse in der Leber beruhigen können), den Atem ganz tief nach draußen fließen lassen, so dass alle Unruhe, alle Hitze, aller Stress der sich über Monate angesammelt hat, nach draußen fließen kann.

Einfach dazu sein, für sich und seine Bedürfnisse.

Alles so sein zu lassen, wie es sich gerade in diesem Moment zeigt. Ohne zu bewerten. Ohne einzugreifen.

Sich in der Sicherheit wissen (und dies ist übrigens unsere einzige Sicherheit die wir haben): „Die Erde trägt und hält uns immer und überall“.


Deshalb ist eine der grundlegendsten Übungen im Qi Gong und auch im Tai Chi, ein guter Stand, im Sinne der Taoistischen Prinzipien

.

Man kann es sich vorstellen, wie bei einem kleinen Kind. Bevor ein Kind laufen/gehen/rennen kann, muss es als allererstes einmal stehen können.

Aus dem Stehen ergibt und entwickelt sich die Bewegung. Haben wir unseren guten Stand, unsere gute Verwurzelung verloren, rennen, laufen, hetzen wir durch das Leben.


Wenn wir es uns aber erlauben, in den Moment einzutreten, in dem wir alles einfach so sein lassen wie es ist, werden wir sehr schnell spüren, dass sich ganz allmählich, ein innerer Frieden und innere Ruhe in uns ausbreiten werden.

Und dies ist vollkommen unabhängig, ob wir bewegte oder stille Übungen aus dem Qi Gong üben oder welchen Qi Gong Stil wir üben.


Bleiben und spüren, was will uns diese Situation zeigen, sagen?

Was braucht mein Herz in diesem Moment?

Was braucht meine Seele in diesem Moment?

Was braucht mein Körper in diesem Moment?

Den Geist zurückbringen, immer und immer wieder. In das Hier und Jetzt. In die Übung. In unsere Konzentration. In unsere Atmung.


Der Ruf unseres Herzen möchte gehört werden, der Hunger unserer Seele und unseres Herzens möchte gestillt werden.



Qi Gong, ein wunderbarer Weg Weg zu innerer Harmonie Öffne Deinen Geist Öffne Dein Herz Öffne Deinen Körper Öffne Dein Selbst Entspanne und lächle.


Ist das was für Dich?


Oder buch Dir direkt eine Einzelsession mit mir.


Deine Sylvia

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